International Genetically Engineered Machine – iGEM

  Gruppenbild iGEM Team Aachen Urheberrecht: iGEM  

Die iGEM Foundation (International Genetically Engineered Machine) ist eine unabhängige, gemeinnützige Organisation, die sich dem Fortschritt der Synthetischen Biologie widmet und den weltweit größten Wettbewerb in diesem Feld austrägt. Jährlich finden sich fast 6.000 Studierende aus aller Welt zu Teams zusammen, um eine eigene Projektidee zu entwickeln, die mithilfe der synthetischen Biologie lokale oder globale Probleme lösen soll. Angesprochen werden Bereiche wie Umwelt, Medizin, Ernährung, Entwicklung neuer Technologien, Energie und Industrie.

Jedes Team muss sich dabei bezüglich des eigenen Projektes für einen der oben genannten Bereiche entscheiden und in diesem gegen andere Teams antreten. Dem Team stehen je nach Planung circa sechs bis zehn Monate für die Verwirklichung der eigenen Ideen im Labor und in der Werkstatt zur Verfügung. Dabei müssen finanzielle Mittel erworben, Kontakt mit der Öffentlichkeit und Experten hergestellt und die Kriterien des iGEM-Wettbewerbs erfüllt werden.

Zum Abschluss des Projektes werden die Ergebnisse aller Teams auf einer großen Konferenz vorgestellt. Die Teams werden von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bewertet, die eine Präsentation, ein gestaltetes Poster, soziales Engagement, sowie ein eventuell entwickeltes Hardware-Projekt in ihre Beurteilung einfließen lassen.

Dieses Jahr besteht das Projekt aus der Entwicklung eines Biosensors für das Schlafhormon Melatonin. Das Aachener iGEM-Team 2017 konnte mit seinem Projekt zur Wasserentsalzung letztes Jahr den 2. Platz erreichen, sowie eine Nominierung für das beste Hardware-Projekt und das beste Umwelt-Projekt erhalten.

Unterstützt von der Hans-Hermann-Voss-Stiftung.