DFG-Projekt: WiSoTex4

 

Wirtschaftsräumliche Implikationen von Industrie 4.0 für die deutsche Textilindustrie

Die digitale Transformation stellt alle Branchen vor neue Herausforderungen. Auch die deutsche Textilindustrie und der Textilmaschinenbau sieht sich mit neuen technologischen und wirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert. Doch was ist zu tun? Wie können Unternehmen und politische Akteure die digitale Zukunft dieser traditionsreichen Industrie gestalten? Das interdisziplinäre Projekt WiSoTex4.0 der Deutschen Forschungsgemeinschaft befasst sich mit der Entwicklung von Prognoseszenarien für die Textilindustrie in Deutschland im Jahre 2030. Ziel ist die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Entscheider in Unternehmen und Politik, für das Management der digitalen Transformation.

Seit Frühjahr 2017 arbeiten das LuF Wirtschafts-, Sozial- und Technologiegeschichte, das Institut für Textiltechnik (ITA) und der Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie in diesem Projekt zusammen. Dabei werden drei Fokusregionen näher untersucht: Aachen/Linker Niederrhein, das westliche Münsterland und Westsachsen/Hof.

Gemeinsam mit rund 50 Partnern aus Industrie und Wissenschaft werden bis Ende 2018 Szenarien und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Anfang 2019 beginnen die drei Institute mit Implementierungsgesprächen in den Fokusregionen.

 

Projekt

Projektbearbeiter: Dipl.-Wirtl. Robert Peters

Start: 04/2017

Status: laufend